Mein Name ist Sven Wachsmuth, wurde 1978 geboren, stamme aus Emleben bei Gotha und wohne seit 2003 in Erfurt.
Schon als Kind faszinierten mich Zahlen und allgemein die Kreativität, die in der Mathematik steckt. Diese Faszination konnte sich kanalisieren, als ich im Alter von 12 Jahren meuinen ersten Computer von meinen Eltern geschenkt bekam.
Ich programmierte anfangs unter GW-BASIC unter DOS 3.3, später mit dem PC, den ich mir vom Konfirmationsgeld kaufte, in Turbo Pascal und Inline-Assembler. Unter DOS hatten die Programme, die ich schrieb, den PC quasi für sich alleine. Das liegt daran, dass es kein Multitasking kann. Unter Windows gestaltete es sich immer schwieriger, meine Programme zum Laufen zu bringen. So ging mein Interesse weg vom Programmeschreiben hin zu Grafik in 2D und 3D. Das war 1995.
Dieses analytische, algorhythmische Denken, was von der Programmierung herrührt, floss in meine ersten 3D-Gehversuche mit POV-Ray 1.0 unter DOS ein. POV-Ray ist ein Programm, welches aus einer als Text vorliegenden Szenenbeschreibung ein Bild mittels Raytracing berechnet. Diese Szenenbeschreibung definiert in spezieller Syntax eine komplette Szene mit Objekten, Kamera und Lichtquellen sowie deren Eigenschaften. Das faszinierende daran war und ist für mich, dass man damit beliebig komplexe Objekte beschreiben kann - und diese genauestens berechnet werden können. Bis heute hat die mathematisch-algorhythmische Herangehensweise bei der Visualisierung meiner Ideen seinen Reiz nicht verloren.
Mit dem Internet (1998) kam für mich auch der Wunsch auf, selbst Webseiten zu schreiben. Ich brachte mir selbst HTML, Javascript und später auch PHP bei - learning by doing. Das Schöne am Internet ist die Interaktion mit anderen Menschen. Die Vielfalt an Möglichkeiten, Bedienelemente zu gestalten und zum Funktionieren zu bringen. Meine Webseite - www.svenspages.de - und mittlerweie einige andere auch habe ich in PHP selbst geschrieben.
Lehre (1994-1998) und anschließende Technikerschule brachten mir die Elektronik nahe. Ich lernte Kommunikationslekektroniker bei der Telekom. Aber dies sollte nicht der berufliche Weg sein. Ein glücklicher Zufall (2000) brachte mich zu einer Stelle, die wohl - über Jahre gewachsen - auf einzigartige Weise technisches Know-How als Systemadministrator und Kreativität als Grafiker und Layouter für Arbeits- und Werbematerialien in der Jugendberufsförderung Erfurt verbindet.